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Uwe Koopmann

Stellungnahme zum Biosphärenreservat - Zetel

Zum Beitritt gibt es von mir ein klares Ja.

Der Umwelt-(wirtschafts-)minister Lies hat ja schon dafür gesorgt, dass der Landwirtschaft, den Gewerbe- und Verkehrsplanern keine zu großen Hindernisse entstehen.

Die Nationalparkverwaltung betont das auf ihren Infoveranstaltungen auch, dass alles beim Alten bleibt.

Aber ein großer Teil der unter Existenzdruck stehenden Landwirte glaudbt das nicht. Wenn man diese zahlenmäßig kleiner werdende Gruppe nicht mitnimmt, fehlt etwas, was man dazu haben wollte.

Die Vorfahren der heutigen Landwirte - nicht zu vergessen die Deicharbeiter - haben dem Meer diese Landschaft abgerungen. Die Agrar-Subventionen müssen zielgerichteter für die Erhaltung dieses Erbes eingesetzt und könnten durch Reservatsmittel ergänzt werden.

Um es aber auch klar zu sagen: Massentierhaltung, Werkhallen und Großprojekte, wie der Autohof Ellens passen nicht in ein Biospärenreservat.

Wir müssen sorgsam mit unserer wertvollen Natur umgehen, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten. Im Kleinen für das Landschaftsbild, im Großen für das Weltklima und den Meeresspiegel.

Wer nicht glaubt, dass sich so eine Bewahrung der Natur lohnt, dem empfehle ich das Buch "Serengeti darf nicht sterben" von Bernhard Grzimek.