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27. April 2017 Uwe Koopmann

Zur Bebauung des Runden Moores - Zetel

Dem Haushalt 2017 habe ich als Ganzes zugestimmt. Dem Nachtrag habe ich die Zustimmung versagt, weil darin die von der Gemeinde zu verauslagenden Kosten für die Erschließung des Runden Moores enthalten sind.

Die grundsätzliche Entscheidung zur Bebauung des Runden Moores ist vor meiner Mandatszeit gefallen.

Die Notwendigkeit, unbedingt dieses Kleinod zu bebauen, hat mich nicht überzeugt. Auch jetzt hätte man es noch als Ausgleichsfläche behalten und die eiszeitliche Pingo-Ruine nachfolgenden Generationen bewahren können.

Die bisherige Planung läßt kein Gesamtkonzept erkennen. Warum hat die Nähe von St.-Martins-Heim, Tagespflege des ASB und privaten Alten(?)wohnungen mit Zäunen sowie getrennten Zufahrten Vorteile? Meine Zukunft im Alter mag ich mir dort so nicht vorstellen. Durch eigene Erfahrung in der Verwandschaft weiß ich offenere, kooperierende Einrichtungen mehr zu schätzen.

Auch die Architektur und die engen Verkehrswege überzeugen mich nicht. Notfalleinsätze gehören zum Alltag. An Reserveflächen für Erweiterungen oder Umnutzungen wurde nicht gedacht.

Das Erschließungsrisiko - wie der Name sagt, handelt es sich um Moor - liegt bei der Gemeinde.

Es wird sich schon ein Investor finden, der die Mieter dann über den Preis aussucht. Dann stimmt der Gemeindehaushalt wieder, aber das Moor ist - für immer - weg.